Sein Leben 
Über Wilhelm Webels ist aus Anlass seiner Ausstellungen, in Katalogen, der Presse, im Radio und im Internet  so viel geschrieben und ausgesagt worden, dass wir uns in dieser Homepage, seinem Werksverzeichnis, auf seine künstlerischen Werke, die Malerei und  Bildhauerei, konzentrieren wollen. 
1896          	geboren am 19. Dezember in Essen, wo der Vater als             	        selbständiger Buchdrucker tätig war  1908 – 16  	Besuch des Goethe Gymnasiums Essen  1916 – 18 	Kriegsdienst in Frankreich  1918		Studium der Medizin in Münster, Würzburg, Göttingen und  Berlin          		Promotion Dr. phil. und Dr. med.   1922 – 23  	Assistenzarzt an den städtischen Krankenanstalten Essen 	              Ehe mit Maria, geb. Schaefers 	 	       Abendstudium an der Folkwang-Schule in Essen bei den            	       Professoren Enseling (Modellieren) und Urbach (Malerei)                      Beteiligung am Widerstand gegen die Rheinland-  Besetzung   1923 - 24     Flucht und Aufenthalt mit Frau und Bruder in den USA, div.            	       auch künstlerische Tätigkeiten sowie weitere mediz.  Ausbildung an der  Pennsylvania Universität in Philadelphia  1925 - 29      Assistenzarzt am Elisabeth-Krankenhaus in Essen  1930             Chefarzt  der Gynäkologischen Abteilung des Elisabeth-           	        Krankenhauses in Recklinghausen  1943	        Berufsverbot und strafweise als Sanitätssoldat zum           	        Militärdienst eingezogen  1945	       in englischer Gefangenschaft von April bis September als  			Arzt im befreiten KZ-Lager Bergen Belsen   1945 – 65     erneut als Chefarzt am Elisabeth-Krankenhaus in       		       Recklinghausen tätig  1955	        erste Gemälde, Mitglied des Vestischen Künstlerbundes,         		 Freundschaften mit den Expressionisten Otto Pankok,          		 Franz Radziwill und Ludwig Meidner  1965	       Umzug in sein Haus in Willingen – Sauerland         		erste Eichenholz-Skulpturen  1967	       erste Holzschnitte  1970  - 72     Aquarelle und Acrylzeichnungen  1972	       Wilhelm Webels stirbt 75-jährig am 26. August
Wilhelm Webels hat bereits in der Schulzeit gemalt. Sein Abendstudium an der Folkwangschule in Essen wird durch den dem “Rheinischen Expressionismus”  nahestehenden Professor Urbach geprägt. Aus der Zeit bis 1955 sind von Webels nur noch einzelne Bilder bekannt.  1955 hat Webels erneut mit dem Malen begonnen und hat diese Leidenschaft bis zu seinem Tode beibehalten. Nach ersten Versuchen in der gegenständlichen Malerei hat er den Pinsel sehr bald schon durch den Spachtel ersetzt und sich in seinem Schaffen  dem expressiven Realismus verschrieben. Die Werke von Wilhelm Webels wurden in zahlreichen Ausstellungen in   Deutschland, Italien, Kanada und Holland gezeigt.
Über die zahllosen Presseberichte liegen keine genauen Zahlen mehr vor. Gemälde und Skulpturen von Wilhelm Webels sind heute  im Besitz von zahlreichen Sammlern, Privatpersonen bzw. in Familienbesitz.   Werke von Wilhelm Webels befinden sich auch im Besitz von:  •	Deutsches Museum für Geschichte, Bonn, die Eichenholzbüste von Konrad         Adenauer •	Franz Hitze Akademie in Münster •	Stadt Recklinghausen •	Stadt Kassel “      Stadt Korbach •	Stadt Naumburg •	Stadt Herten •	Gemeinde Willingen Sauerland •	Ruhrland Museum Essen •	Kunsthalle Recklinghausen •	Faust Gedenkstätte Knittlingen   •	Hengsbach Dr. Franz, katholischer Militärbischof in Bonn *      Elisabeth - Krankenhaus Recklinghausen  Schriften bzw. Vorträge über Wilhelm Webels  “     Armenia, Dott. Roberto, Corriere della Sera, Modena 2008 "	Bergengruen Werner, Schriftsteller, Baden-Baden 1953 “      Böcker, Dr. Clemens, Münster 1957 - 1967 - 1971 - 1972  “      Campbell, Colin, Ars Sacra `77 Saint Mary’s University Art Gallery Halifax Canada 1977 "	Ehrentreich Dr. Alfred, Korbach 5 Artikel zwischen 1968 - 1977 “      Fuoco, Michele; Kunsthistoriker Modena - Italien 2009 "	Geibel; Karl Chefredakteur, Stuttgart (Karl Geibel hat im Zeitraum 1960 - 1991         neben zahlreichen Vorträgen 16 Schriften über Wilhelm Webels veröffentlicht) "	Grochowiak, Prof., Thomas, Museumsdirektor, Recklinghausen 1967 "	Henze, Dr. Anton, Kunsthistoriker, Rom (von Dr. Henze liegen neben seinen         ebenfalls zahlreichen Vorträgen 14 Veröffentlichungen über Wilhelm Webels vor)  "	Homann, Norbert,  Geschäftsführer Elisabeth-Krankenhaus  Recklinghausen "	Kellerwessel, Dr. phil. Josef,  Wiesbaden 1967 "	Kirschner, Dr. Franz-Josef, Krefeld  "	Klein, Prof. Dr. Heijo,  Kunsthistoriker,   Friedrich. Wilhelm-Universität  Bonn "	Lorenz Dr. Franz, Chefredakteur Echo der Zeit Recklinghausen (Dr. Lorenz hat        über Wilhelm Webels zwischen 1957 und 1969  10 Artikel veröffentlicht) “      Martens, Dr. Gerhard, Deutsches Kulturinstitut, Triest, Italien 1970  “      Maur, Hanns Oberstudienrat Ludwigsburg 1966 "	Oltmanns Theo Galerist, Unkel/Bonn div. Ausstellungen "	Oltmanns Gord-Hayen, ( Magisterarbeit) 1993 "	Pierce. G., The Mail Star, Halifax-Canada 1971 Radio G3 Italien Giulio Montenero zu den Ausstellungen 1970 in Triest und Sistiana  Radio Bremen Dr. F. Weigand zu dem Wilhelm Webels verliehenen Featurepreis 1964  Radio WDR zum 100en Jahrestag des Geburtstages am 19. 12 1996 Röckelein Dr. Rainer, Mayen "	Schröder, Frau Dr. Anneliese, Recklinghausen 1993  "	Schulte, Dr. Hans Ludwig, Kassel 1967" “      Severin, Eva Maria, General-Anzeiger, Bonn 8.1.1993: “das Geheimnis des Seins” “      Stephan Anne,  Wiesbadener Kurier 02. 08. 1976 "	Südwestfunk II., Kulturspiegel, Werner Helmes 19. 12. 75 “      Szabó János, Buchbesprechung deutschsprachige “Neueste Zeitung” Budapest 16. 04. 88 "	Ullrich, Dr. Ferdinand, Museumsdirektor, Recklinghausen 1967 "	Vautrin, Dr. Hugo, Bergwerk Walsum 1991 "	Webels, Christiane, Sestola, Italien 2008 "	Webels, Hermann, Gladbeck / Westf. 1991 - 1993 - 2002 "	Wendel, Ellinor, Boehringer - Mannheim 1961 1962 und 1964  "	Wübken, Norbert, Coesfeld, Erinnerungen an Wilhelm Webels 1973 "	Zehnder, Prof. Dr. Frank G., Wallraf-Richartz-Museum, Köln 1991 "	Zimmermann, Dr. Rainer, Kunsthistoriker, Marburg	1996	 "	U.v.a.
Wir werden dort, wo das zum besseren Verständnis des einzelnen Objekts  erforderlich erscheint, dieses im Laufe der Zeit in Anmerkungen kommentieren.